Verhaltensbedingte Kündigung wegen sexueller Belästigung von Schülern

In den pädagogischen Auftrag einer Schule eingebundene Erzieher, hier Tennistrainer, müssen durch ein dem Erziehungsauftrag angepasstes Verhalten gegenüber den ihnen anvertrauten Schülern bereits den objektiven Anschein eines sexuell motivieren Verhaltens verhindern ( hier: Chat mit sexuell motivierten Äußerungen bezüglich der Bekleidung der Schülerin). Ein Verstoß gegen dieses Gebot kann auch nach 27-jähriger Betriebszugehörigkeit geeignet sein, eine außerordentliche Kündigung an sich zu rechtfertigen (LAG Rheinland-Pfalz, v. 12.05.2017, Az.: 1 Sa 521/16).

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