Unfallversicherungsträger trägt Beweislast bei fraglicher Selbsttötungsabsicht

Ist ungeklärt oder unklärbar, ob der Tod auf einem Betriebsweg durch Selbsttötung geschehen oder verkehrsunfallbedingt eingetreten ist, trägt die Berufsgenossenschaft als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung die Beweislast dafür, dass ein Suizid vorgelegen hat. Hinterbliebene seien nicht beweispflichtig dafür, dass der Versicherte nicht in Selbsttötungsabsicht gehandelt hat (LSG Bayern, Urt. v. 20.01.2015, Az.: L 3 U 365/14).

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