Suizidversuch durch Sprung vor Zug kann Schmerzensgeldanspruch des Zugführers begründen

Beim Sprung vor einen einfahrenden Zug ist es für den Täter in der Regel vorhersehbar, dass er beim Zugführer einen psychischen Schaden verursacht. Kann er nicht nachweisen, dass ihn infolge einer (psychischen) Erkrankung keine Schuld daran trifft, kann der Zugführer einen Schmerzensgeldanspruch haben (AG München, Urt. v. 27.06.2014, Az.: 122 C 4607/14).

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein und getaggt als , , , . Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

Kommentare sind geschlossen.